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Arbeitsweise

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Emotionsregulation
    • Die meisten Probleme und Krisen lassen sich darauf zurückführen, dass wir von schwierigen/unangenehmen Gefühlen überfordert sind und sie auf schädlich/destruktive Weise versuchen zu bewältigen. Zu lernen, wie man produktiv und heilsamen mit schwierigen Gefühlen umgehen kann, nimmt einen wichtigen Stellenwert in meiner Arbeit ein.
  • Achtsamkeit und Akzeptanz
    • Eine sehr zentrale Kompetenz für die Umsetzung von jeglichem neuen Verhalten stellt die Fähigkeit dar, eine achtsame und annehmende Haltung einzunehmen. Es ist mir wichtig, dies zu fördern.
  • Klärung von Sinn, Werten und Zielen
    • Viele Probleme resultieren daraus, dass wir nicht wirklich wissen, was wir im Leben wollen. Alles Bemühen hat wenig Wert, wenn wir uns über die Richtung unsicher und unklar sind, die wir einschlagen. Die Klärung von Werten, Zielen oder Sinn, erscheint mir häufig sinnvoll und notwendig.
  • Herausarbeiten von schädlichen Lebensmustern
    • Spezifische destruktive Erlebens- und Verhaltensmuster haben sich häufig so früh in unserem Leben entwickelt, dass sie uns ganz normal und alternativlos erscheinen. obwohl sie tagtäglich unser Leben erschweren. Ein Bewusstsein für diese spezifischen schädlichen Muster zu entwickeln ist häufig ein erster notwendiger Schritt, um sie verändern zu können und um heilsamere Muster erlernen zu können.

Arbeitsweise

  • authentische, annehmende und gleichrangige Beziehung
    • Eine empathische und wertschätzende Haltung meinen Klienten gegenüber einzunehmen ist mir ebenso wichtig, wie mich authentisch menschlich zu zeigen. Das bedeutet für mich auch, mich als ganzer Mensch, inklusive meiner Schwächen und Unsicherheiten zu zeigen.
  • integrativer multimodaler Ansatz
    • Ich schätze die Vielfalt der verschiedenen - im weitesten Sinne - therapeutischen Ansätze. Ich sehe mich in einem kontinuierlichen Prozess befindlich, neue Ansätze, Methoden und Techniken zu entdecken und sie mit meinen bisherigen Konzepten in ein homogenes Ganzes zu integrieren.
  • transparentes ermächtigendes Vorgehen
    • Ich möchte meinen Klienten - soweit wie möglich und erwünscht - offenlegen, WAS ich WIE und WARUM tue. Ich möchte Klienten befähigen, die Qualität von psychosozialer Hilfe kompetent beurteilen zu können, um gute und verantwortungsvolle Entscheidungen für das eigene Wohlergehen treffen zu können.

Wichtigste Einflüsse

  • Mein Menschenbild wurde schon früh durch die humanistische Psychologie beeinflusst. Erich Fromm hat mich früh begeistert. Carl Rogers nichtdirektive Psychotherapie und Marshall Rosenbergs "Gewaltfreie Kommunikation" haben einen wichtigen philosophischen und praktischenen Stellenwert im Bereich Kommunikation und Beziehungsgestaltung. Während meiner ersten beruflichen Erfahrungen wurde ich sehr von der Verhaltenstherapie geprägt. Die größte Nähe meiner Arbeit besteht zu den Ansätzen der sogenannten "dritten Welle der Verhaltenstherapie", dabei insbesondere der ACT (Akzeptanz und Commitment Therapie) und der Schematherapie. Die Förderung von Achtsamkeit und Akzeptanz sind mir sehr wichtig. In dieser Richtung wurde ich auch sehr durch spirituelle Ansätze beeinflusst. Hierbei möchte ich den Buddhismus und den modernen transpersonalen Denker Ken Wilber hervorheben. Als letzte wichtige Einflüsse und praktische Methoden möchte ich noch die Arbeit-mit-dem-Inneren-Kind und den gestalttherapeutischen Ansatz der Heldenreise hervorheben.